Noni mit dem wissenschaftlichen Namen Morinda Citrifolia wird als Wellness- und Schönheitsgetränk angeboten. Noni ist eine Baumfrucht. Der Baum heißt ebenfalls Noni. Manchmal wird er auch als Indischer Maulbeerbaum oder Maulbeerstrauch bezeichnet. Noni kann als kleiner Busch wachsen oder als Baum bis zu Höhen von zehn Metern. Die Nonifrüchte brauchen acht Monate Zeit, um zu reifen. Vulkanische und mineralische Erde ist die beste Erde für Noni.
Herkunft
Es wird vermutet, dass die Pflanze ihre ursprüngliche Herkunft in Australien in Queensland hat und sich von dort über den Indischen Ozean und auch nach Polynesien verbreitet hat. Angeblich sollen Seefahrer sie nach Hawaii gebracht haben, was bereits vor 2000 Jahren geschah. Dort wurde sie schlicht Noni genannt. Noni wächst in Küstenregionen wie beispielsweise Madagaskar, Westindien und Mittelamerika und hat fast in jedem Land einen anderen Namen. Noni ist ein Laubbaum mit Blättern und Nebenblättern und weißen Blüten. Die Frucht des Noni ist groß wie ein Hühnerei und hat einen unangenehmen fauligen Geschmack wie ranziger Käse.
Noni unterliegt gesetzlichen Bestimmungen
Noni wird als Fruchtsaft verkauft und es werden der Frucht gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Noni wurde 2001 vom Markt entfernt und 2003 durfte Nonisaft wieder verkauft werden, wenn er pasteurisiert wird. Laut Lebensmittelrecht dürfen die Noniprodukte nicht mit gesundheitsfördernden Wirkweisen versehen werden. Nonisaft gilt als Novel-Food und unterliegt diesen Bestimmungen. Alle anderen Noniprodukte wie Tees oder Kapseln und Extrakte dürfen nicht vertreiben werden.
Positive Wirkungen von Noni
Von den Befürwortern von Noni werden heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen benannt, die die Nonifrucht hat. Demnach wirkt Noni positiv bei Diabetes und Arthritis, bei Übergewicht und auch bei Krebs. Wissenschaftlich sind die Wirkungen nicht belegt und Noni ist als Medikament weder in Europa noch in den USA zugelassen. Es wird der exotischen Nonifrucht eine Steigerung des Wohlbefindens und eine Steigerung der Abwehrkräfte nachgesagt.
Noni aus biologischem Anbau
Cook Island Nonis wurden nach europäischem Recht als kontrolliert biologisch zertifiziert und tragen das Biosiegel. Da auf den Cook Inseln bereits jahrelang ein Gesetz existiert, durch das Pestizide und Herbizide verboten sind, kann auf allen Inseln in der intakten Natur Noni als Biofrucht angebaut werden. Der Nonisaft aus Cook Island ist nicht besonders schmackhaft, steht dafür aber für reinen Presssaft ohne weitere Zusätze.