Noni Gelnägel
Jun 09

Am Fuße des 1 270 Meter hohen Mt. Wellington befindet sich Hobart. Die Metropole Tasmaniens gilt als zweitälteste Stadt Australiens. Besonders sehenswert ist der Stadtkern mit seinen charakteristischen Sandsteinhäusern. Besonders um die Salamanca Place sind die einstigen Wohnstätten der Dockarbeiter zu schmucken Restaurants, Galerien und Geschäften umgestaltet worden. Auf dem Wochenmarkt entlang des Straßenzuges wechseln neben Obst und Gemüse auch Kleidung und Kunstgegenstände ihre Besitzer. In der Argyle Street informiert das Tasmanian Museum über die bewegte Geschichte des Landstrichs. Ein Kleinod ist das Theatre Royal, welches als älteste Spielstätte Australiens Bedeutung genießt.

Launceston gilt als zweitgrößte Stadt Tasmaniens. Das Ortsbild prägen Häuser im viktorianischen und georgianischen Stil, sowie zahlreiche Grünflächen, was Launceston den Beinamen “Garden City” bescherte. In der Wellington Street informiert das Queen Victoria Museum über die Geschichte der tasmanischen Aborigines. Die Industrielandschaft des 19. Jahrhunderts wird im Freilichtmuseum Penny Royal World lebendig.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Tasmanien

Als die bedeutendste historische Sehenswürdigkeit Tasmaniens gilt die ehemalige Sträflingskolonie Port Arthur. Ein Rundgang durch die restaurierte Anlage nimmt etwa drei Stunden in Anspruch. Im Besuchsprogramm enthalten sind auch Fahrten zur “Insel der Toten”, wo etwa 2000 der ehemaligen Häftlinge bestattet wurden.

Die Ostküste Sun Coast beeindruckt mit ihren hübschen Badeorten und den wohl weißesten Stränden der Welt. Taucher, Surfer und Badelustige kommen entlang der Great Oysler Bay oder des Nine Mile Beach voll auf ihre Kosten. Schatten und Abkühlung verspricht der ausgedehnte Wielangta Forest im Hinterland der Küste.

Ausflüge zu den Inseln Tasmaniens

Die größte Insel der Furneaux-Gruppe, Flinders Island, wird von Hobart und Launceston in regelmäßigen Abständen angeflogen und gilt als Domizil für Naturliebhaber.

Per Autofähre erreichbar ist Bruny Island vor der Südostküste Tasmaniens. Die Insel der Apfelbäumchen ist für ihre Abgeschiedenheit und Ruhe bekannt. Die ersten Obstbäume auf Bruny Island pflanzte William Bligh, der legendäre Kapitän der “Bounty” Ende des 18. Jahrhunderts. Als Highlight gelten Kamelritte am Strand.

Die tasmanischen Nationalparks

Während einer Tasmanien Rundreise sollte ein Abstecher in den Cradle Mountain-Lake St. Clair Nationalpark nicht versäumt werden. Mit dem 1 617 Meter hohen Mt. Ossa befindet sich hier die höchste Erhebung Tasmaniens. Das Gebiet ist durch den Overland Track, die bekannteste Wanderroute Australiens, erschlossen.

Der Southwest Nationalpark gilt als größter Nationalpark Tasmaniens. Zwischen dichtem Regenwald und einsamen Stränden erheben sich imposante Berggipfel. Das Areal zählt zu den ursprünglichsten Landstrichen Tasmaniens.
taStrände, Dünen, Steilküsten und Heidelandschaften kennzeichnen das Bild des Freycinet Nationalparks an der Südostküste Tasmaniens.

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